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TT Doppelstock- Schienenbus BR 670

technische Ausstattung
Fahrzeuglänge: 136,1 mm
Gewicht: 63 g
System: 2-Leiter Gleichstrom
Nennspannung: im Analogbetrieb 12 VDC gem. NEM 630
im DCC-Betrieb am Gleis 13,3-16,1 V eff. gem. NEM 641
kleinster fahrbarer Radius: 286 mm
fahrtrichtungsabhängiges Spitzen- und Schlusslicht, fahrtrichtungsabhängige Zugzielanzeige, Innenbeleuchtung warmweiß
6polige Digitalschnittstelle gemäß NEM 651, steckbar
Stromabnahme: über alle Räder
Haftreifen: keine

Mitte der 1990er Jahre wurde im Auftrag der Deutschen Bahn ein doppelstöckiger Schienenbus im damaligen Waggonbau Dessau in Auftrag gegeben. Mit vielen Teilen aus dem Omnibusbau und einem Fahrzeuggestell in Stahlleichtbauweise sollte dieses Fahrzeug wesentlich leichter und kostengünstiger als übliche Schienenfahrzeuge unterwegs sein.

Dem „Demonstrator“ 670 000 folgten weitere sechs Nullserienfahrzeuge. Ihr Einsatz erfolgte auf den Strecken Weimar-Kranichfeld, Bullay-Traben-Trarbach, der Moselweinbahn und später auf der Strecke Stendal-Tangermünde.

Ein großer Nachteil dieser Schienenbusse war neben der fehlenden Toilette auch die fehlende Möglichkeit, sich gegenseitig zu schleppen bzw. in Doppel- oder Mehrfachtraktion fahren zu können. Aufgrund ihrer hohen Störanfälligkeit und weiterer technischer Probleme wie u.a. Klimaanlage, Motorkühlung wurde ihr Einsatz schon nach kurzer Zeit eingestellt.

Später wurden die Fahrzeuge verkauft, teilweise aufgearbeitet und wieder für Sonderfahrten genutzt. 670 002 wurde 2011 von Köstner-Schienenbusreisen (KSR) gekauft und wird heute für Ausflugsfahrten im Raum Chemnitz/Erzgebirge eingesetzt.

Beim digitalen Modell ist die automatische Analogmoduserkennung deaktiviert.





 

 

   
 
 
Ausführung: 
Anzahl:   Stück